Ein verdammter Kampf

Ich quäle mich durch den Tag. Versuche die Fassade aufrecht zu erhalten und in mir tobt ein Kampf.

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Seit einer Woche habe ich hier nun nichts mehr von mir hören lassen.
Warum?

Weil es mir nicht gut geht. Eigentlich sogar ziemlich beschissen.

Aber das muss man ja nicht in die Öffentlichkeit tragen.
Niemand hat was davon, wenn ich hier preisgebe, wie verzweifelt ich bin.

Oder vielleicht doch?

Ich weiß nicht warum, aber für mich waren OP´s (egal wie groß oder klein) bisher IMMER Einschnitte in meiner Geschichte, die mich ziemlich tief heruntergezogen haben.
Mir wurden bloß zwei Zähne gezogen. Ich hatte keine Schmerzen. Es ist sogar erstaunlich gut verheilt.
Dass ich zur gleichen Zeit eine fette Erkältung und Mandelentzündung ausgebrütet habe war halt einfach Pech.

Aber (genauso wie bei der Knie OP im September), bin ich seit diesem Tag wieder am Boden.
Nichts ergibt Sinn.

Nicht ich.

Nicht das Leben.

Nichts.

Ich quäle mich durch den Tag. Versuche die Fassade aufrecht zu erhalten und in mir tobt ein Kampf.
Obwohl ich doch den Frieden will. Und ich habe im Juli 2016 beschlossen, für meinen Frieden nicht mehr zu kämpfen.

Aber gerade ist es einfach ein verdammter Kampf.

Es ist ein einziger Kampf aufzustehen.
Es ist ein Kampf die anstehenden Sachen abzuarbeiten.
Es ist ein Kampf zu essen, ohne mich danach zu entledigen.
Es ist ein Kampf, unter anderen Menschen zu sein.
Und es ist ein Kampf alleine zu sein.
Ein Kampf am Leben zu sein.

Ich weiß nicht, wer mein Gegner in diesem Krieg ist.
Keine Ahnung, wer zu den Guten und wer zu den Bösen gehört.

Falls es dir gerade so ähnlich geht:

Es tut mir Leid.
Es tut mir Leid, dass du durch diese Hölle gehen musst.
Es tut mir Leid, dass du nicht weißt, wo du hingehörst und wie es weitergehen soll.
Es tut mir Leid, dass dir das Leben auch so schwer fällt.

Tschao Kakao.

5 Kommentare zu „Ein verdammter Kampf“

  1. Das möchte MissTueftelchen einfach so auch dir schreiben:
    „Es tut mir Leid.
    Es tut mir Leid, dass du durch diese Hölle gehen musst.
    Es tut mir Leid, dass du nicht weißt, wo du hingehörst und wie es weitergehen soll.
    Es tut mir Leid, dass dir das Leben (auch) so schwer fällt.“
    Und Ich wünsche dir ganz lieb das der kampfesstaub sich ein wenig verzieht und du wieder etwas mehr sehen kannst.
    Manchmal geht es einfach weiter und manchmal ist es ein Teil Stück eines Weges, des Lebens…
    Manchmal liegt alles versteckt und verborgen und doch ist da manchmal mehr als die Augen sehen können…
    Vielleicht nicht mehr heut oder gleich morgen, doch Wünsch ich dir ein klein wenig, oder nein gleich ganz viel Hoffnung…
    … Mit blauen 🐘 Grüßen

    Gefällt 2 Personen

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