Momentaufnahme #3: Du willst ja nur, dass ich leide!

Mir geht es heute deutlich besser als gestern.
Aber irgendwas drückt. Es fühlt sich an, als würde etwas aus mir raus wollen,
aber nicht können.

So, als hätte man einen Namen vergessen und sucht vergeblich danach.
Was hilft am besten in solchen Situationen? Abwarten.
Je mehr ich daran denke, desto weiter rückt es weg.
„Okay, ich vertraue darauf, dass es mir wieder einfällt.“
Und weiter geht’s.

Für mich ist das Gefühl in mir gerade überhaupt nicht greifbar. Es ist aber auch nicht total schlimm. Es ist nur… ein wenig ärgerlich vielleicht. Ich fühle mich davon geärgert. Es macht mich ärgerlich, dass ich nicht genau weiß, was los ist.

Aber dieses Gefühl, egal welches es ist. Es will mich nicht ärgern.
Es ist nicht dazu da, um mich zu ärgern.
Kein Gefühl kommt, weil es will, dass ich leide.
Sie kommen, um mir zu zeigen, ob ich den richtigen Weg gehe,
ob ich irgendwo blockiert bin, zu sehr im Kopf, zu wenig bei mir oder sonst etwas.
Sie wollen meine Aufmerksamkeit erregen, weil etwas nicht fließen kann.
Weil da etwas im Weg ist.
Und das ist doch wundervoll!
Dass da etwas ist, das auf mich aufpasst. Worauf ich mich immer zu 100% verlassen kann. Ja, VOLL WUNDER!
Weil sie mich wachsen lassen. Weil sie so unweigerlich an meiner Seite sind,
sodass ich IMMER weiß, ob etwas für mich richtig ist oder nicht.
Ich habe nur vergessen, wie ich zuhöre. Nicht im Sinne von: Es ist weg und ich muss es neu lernen , sondern: Ich grabe diese Eigenschaft aus den Tiefen meines Wesens aus und entdecke wieder, was schon immer in mir ist.

 

Hippie-Talk beendet.

Ein Gedanke zu „Momentaufnahme #3: Du willst ja nur, dass ich leide!“

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